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Vorlage - 028/2017  

Betreff: Bau einer unterirdischen Löschwasserzisterne im Ortskern von Algermissen
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage
Verfasser:Kerstin Blank
Federführend:Fachbereich IV - Bauen und Sport   
Beratungsfolge:
Verwaltungsausschuss Entscheidung

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

Beschlussvorschlag:

 

  1. Unter dem ehemaligen Scheunengrundstück gegenüber des sOfA-Neubaus wird eine unterirdische Feuerlöschzisterne mit einem Fassungsvolumen von 100m³ errichtet.
  2. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 170.000€ und werden außerplanmäßig bereit gestellt.
  3. Die Verwaltung wird beauftragt, mit den anderen Bauherren von Neubauten im Ortskern über eine Kostenbeteiligung zu verhandeln.
  4. Der Planungsauftrag wird an das Ing-Büro WIA erteilt.

 


Begründung:

Auf Antrag der CDU-Ratsfraktion hat der Rat der Gemeinde Algermissen mit Beschluss vom 18.08.2016 die Verwaltung beauftragt, den Bau einer Zisterne im Ortskern von Algermissen zu prüfen.

 

In den vergangenen Monaten wurden verschiedene Varianten und Standorte zur Verbesserung der Löschwasserversorgung überprüft. Letztendlich wird der Bau einer relativ flachen unterirdischen Zisterne favorisiert, um die Erdarbeiten in die Tiefe und die dafür notwendigen technischen Vorkehrungen zu minimieren.

 

Nach Prüfungen durch unseren Wasserversorger purena wurde festgestellt, dass durch technische Möglichkeiten eine erhöhte Fördermenge, wie Sie hier notwendig ist, nicht erzielt werden kann.

 

Daher soll nunmehr auf dem Gelände der ehemaligen Scheune gegenüber vom Neubau des sOfA eine unterirdische Löschwasserzisterne gebaut werden.

 

Aus Sicht der Gemeindeverwaltung ist die Löschwasserzisterne zur Sicherstellung des Grundschutzes (800l/s) im Bereich der Ortsmitte der Ortschaft Algermissen nicht notwendig. Ein erhöhter Löschwasserbedarf (1.600l/s), der in einzelne Bauvorhaben wie dem Neubau des sOfA, die Erweiterung der Seniorenresidenz oder mit dem Neubau des „Argentum“ durch die Kreiswohnbau nötig wird bzw. nötig werden könnte, dient dem Objektschutz und nicht dem Grundschutz.

 

Über diesen Punkt laufen noch Diskussionen mit den Bauherren der anderen Bauobjekte im Ortskern. Um langwierige Auseinandersetzungen zu vermeiden sollte die Gemeinde hier auch für die Bestandsimmobilien im Ortskern in Vorleistung treten, gleichzeitig aber weiter auf eine Kostenbeteiligung drängen.

 

Mittel für ein solches Bauwerk standen bisher haushaltrechtlich nicht zur Verfügung und müssen außerplanmäßig bereit gestellt werden. Ob eine solche Mehrausgabe ohne Gefährdung des Haushaltsausgleiches möglich ist wird derzeitig geprüft. Ggf. wird die Gemeindeverwaltung andere Projekte zurückstellen müssen bzw. politische Beschlüsse darüber vorschlagen.

 

Weitere Erläuterungen erfolgen mündlich.

 

 


Anlage/n: ./.

 

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